12 Genuss-Momente

12 Schnappschüsse waren mein einziges Ziel für heute. Also konnte ich mich treiben lassen, in die Stadt radeln & nebenher Fotos machen. Yahoo! Mein Lieblingsspiel! Aber auf einmal wurde es ernst.  

Es gibt eine alte Bloggertradition, am 12-ten des Monats 12 Fotos zu schießen, und sie mit einer kurzen Erklärung zu posten.  Ob das jemand lesen will?, frage ich mich. Aber mal was Neues ausprobieren hat noch nie geschadet. Für heute habe ich mir also 12 Schnappschüsse vorgenommen – sonst nix.

Mein inneres Kind fand das super. Es machte aus dem Fotoprojekt eine „Lass-uns-in-die-Stadt-radeln-und-uns-treiben-lassen“-Party. Bei so viel Enthusiasmus kann ich natürlich nicht widerstehen. Aber ich sagte: Lass uns das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und auf dem Weg ein paar Erledigungen machen.

Haftnotizen!

Ich launche gerade einen neuen Kurs und kaum wache ich morgens auf, sehe ich, dass sich über Nacht weitere neue Teilnemerinnen angemeldet haben! Da habe ich den Impuls, jeden Vornamen auf einen herzförmigen Post-it zu schreiben und jedes Herz an die Wand zu heften.

Aber herzförmige Post-its gibt‘s nicht überall … Also mache ich mich auf die Suche.

Hier siehst du den Kurs, an dem diese Herzensfrauen teilnehmen: Erwecke deine Lust!

Der Mann mit Migrationshintergrund

Ich schwinge mich mit Elan aufs Rad, und merke erst in der Stadt, dass ich meine Maske vergessen habe. Ok, ich halte vor einer Apotheke, drücke dem jungen Mann, der vorne in der Schlange steht, einen Zehner in die Hand und bitte ihn, mir aus der Patsche zu helfen.

Fünf Minuten später überreicht er mir eine FFP2-Maske – und den 10-Euro-Schein.

„Passt schon,“ sagt er und verschwindet.

Wie nett.

Danke!

Wenn die Farbe dich ruft

Direkt gegenüber von der Apotheke ist ein Kaufhaus. Die haben bestimmt Post-its! Ja, aber nur quadratische. Sattdessen finde ich aber … einen Blazer.

Ich stehe in letzter Zeit wahnsinnig auf diese Knallfarbe. Sie macht mich richtig wach, präsent und glücklich. Ich glaube, sie tut meiner Seele gut. Erst habe ich mir einen Schal in diesem Pink erlaubt, dann ein paar Sneakers und schließlich eine Tasche.

Und nun finde ich einen Blazer, von dem ich gar nicht gewusst habe, wie sehr ich ihn gebraucht habe. Als ich ihn anhatte, hat mein Körper jubiliert.

War klar, dass er mitkommt. Netterweise war er auch noch reduziert. Und an der Kasse wurde er nochmals runtergesetzt, so dass er statt 60 nur noch 20 Euro kostete.

Danke!

Pink, pink, pink ist alles, was ich hab‘

Weiter geht’s. Post it’s finden.

Auf dem Weg von einem Kaufhaus ins nächste, begegnet mir ein frischer Lachs. Gleiche Farbe wie der Blazer. Er lächelt mich an, ich lächele ihn an. Wir verstehen uns ohne Worte.

Er kommt mit.

Yumm.

Dann stolpere ich „zufällig“ über exakt die rote Currypaste, die ich schon länger kaufen wollte, die sich aber mit Händen und Füßen gesträubt hatte, auf die Einkaufsliste gesetzt zu werden. Sie wollte wohl „entdeckt“ werden.

Was für eine Freude!

Hinzu gesellten sich eine farbig passende Tragetasche und ein paar – ebenfalls passenden – Macarons.

Falls du mich jetzt für oberflächlich hälst, weil ich meine Macarons mit meiner Handtasche matche, dann halte kurz inne und denk nochmal nach. Kann man das Außen vom Innen trennen?

Müller macht‘s möglich

Ok, jetzt aber zu den herzförmigen Post-its. Den Tipp hatte ich gestern bekommen: Bei Müller gibt’s die Dinger. Nachdem ich feststellen durfte, dass die Karstadt-Filiale am Nordbad (die einen Müller beherbergte) abgerissen wurde (es ist echt ein Schock, wenn eine solches Schiff aus dem Stadtbild verschwindet), fuhr ich weiter. Bis zum Hauptbahnnhof.

Auf einmal waren sie da! Okay, Äpfel statt Herzerl, aber mindestens rund und nicht eckig. Außerdem: Ein aufgeschnittener Apfel sieht aus wie eine Vulva. Eigentlich sind die noch besser als die Herzen.

Natürlich war ich froh, dass ich mein Ziel erreicht hatte. Aber hätte ich die Post It‘s nicht gefunden, wäre ich genauso glücklich gewesen. Die Liebe findet einen immer dann, wenn man ohnehin schon restlos glücklich ist, nicht? So scheint‘s auch mit den Haftnotizen zu sein.

Kleiner Umweg

Auf dem Heimweg hatte ich die spontane Idee, einen extra Schlenker zu machen und Farbfangtücher zu kaufen.

Gute Idee.

Direkt nach meinem Einkauf finde ich auf der Straße einen 20-Euro-Schein.

Er lächelt mich an mit seinen blauen Augen und sag: Heb mich auf.

Irgendjemand hat mir den Blazer geschenkt.

Danke.

PS. Noch was …

Wie konnte ich diesen Genussmoment vergessen? Der Cortado bei Suuapinga!

Ernsthaft, Leute. Wenn ihr einen gescheiten Kaffee in München trinken wollt, dann müsst ihr hierhin: www.suuapinga.com

Wusstest ihr, dass „Suuapinga“ der alte Name für „Schwabing“, dem Münchner In-Viertel ist?

Der Lustvoll-Lieben-Letter

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Und jetzt, gute Nacht!

Arbeit, die sich anfühlt wie Urlaub

Manche Aufträge sind besser als deine kühnsten Träume. Lese, wie ich dazu kam, eine Woche in einem 5-Sterne-Hotel in der Sonne DEN Wunschkunden zu coachen.

Sag mal, was erlaubst du dir da?

Diese Frau macht Sachen, von denen Partner in langjährigen Beziehungen oft nur träumen. Brauchst du eine Portion Chuzpe? Dann schneide dir eine Scheibe von ihr ab!

„Tausche Sex gegen Liebe“

Ein häufiges Angebot, aber kein besonders kluges. Warum gerade wir Frauen dieses Tauschgeschäft unbewusst anbahnen, wie wir auf diese Idee kommen - und vor allem wie wir davon loskommen, liest du hier.

Von |2022-02-13T10:04:13+01:00Februar 12th, 2022|Lifestyle, Selbstliebe, Wie im Bett so im Leben|0 Kommentare

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